„Doping: Verbrechen im nationalen Interesse“

Prof. Dr. Werner Franke nannte Ross und Reiter beim Neujahrsempfang der Freien Demokraten

Wiesloch. Was das Thema "Doping: Körperverletzender (BGH) Missbrauch der Wissenschaft – Verbrechen im nationalen Interesse" angeht, scheute sich Prof. Dr. Werner Franke nicht, Ross und Reiter zu nennen . Der bekannte Antidopingexperte hielt einen interessanten und spannenden Vortrag dazu beim Neujahrsempfang des Kreisverbands Rhein-Neckar und des Ortsverbands Wiesloch-Südliche Bergstraße der Freien Demokraten im vollbesetzten Kulturhaus Wiesloch. Für ihren Kampf gegen Doping sind Franke und seine Ehefrau Brigitte Berendonk 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

"Der Bundesgerichtshof hat auf meine Initiative entschieden, es ist immer Körperverletzung", erklärte Franke. Er beklagte, daß zahlreiche Sportler an den Spätfolgen von Doping sterben und nicht oder kaum darüber berichtet werde. So sei er gerade vor wenigen Tagen zusammen mit seiner Ehefrau nach Berlin gefahren zur Beerdigung eines ehemaligen Kugelstoßers. Neben einer Reihe von gedopten Sportlern nannte Franke auch die Namen von daran beteiligten Trainern und warf einigen Ärzten wie dem früheren Freiburger Sportmediziner Joseph Keul schwere Verfehlungen vor. Die Besucher des Neujahrsempfangs spendeten ihm wiederholt starken Beifall für seine Ausführungen.

FDP-Ortsverbandsvorsitzender Rüdiger Haas, Kreisverbandschef Hendrik Tzschaschel und Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann gingen in ihren Grußworten auf die vergangene und zukünftige Entwicklung der Weinstadt ein. FDP-Landtagskandidat Jürgen Abt unterstrich: "Ich bin genauso wie jeder andere Bürger daran interessiert, dass es in unserem Land wieder vorwärtsgeht!". Angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise forderte Abt, zum einen Kriegsflüchtlingen einen vorübergehenden humanitären Schutz zu gewähren bis zum Ende des Kriegs in ihrem Heimatland. Zum anderen brauche Deutschland wegen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels eine gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften. Die Freien Demokraten stünden für Glaubwürdigkeit und die besten Lösungen, erklärte Jürgen Abt.

Den anschließenden Sektempfang nutzten die zahlreichen Besucher gerne für Gespräche und Diskussionen mit den Referenten.

Pressemitteilung: FDP Wiesloch-Südliche Bergstraße

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